How to use WordPress – ein Tool für Social Media Manager von heute

Dr. Marie Huchthausen Marketing und Public Relations (PR), Online Redaktion

Einen Blog starten oder eine Webseite? Das ist selbst für Programmier-Newbies kein Problem mehr. Dank einfacher Tools kann sich heute jeder im Internet präsentieren. Das Content Management System WordPress ist dabei das erfolgreichste Tool. Wer jetzt starten möchte, dem empfehlen wir auf unserem Youtube-Kanal eine Playlist mit unseren fünf Video-Tutorials.

Warum WordPress?

Wordpress Comicfigur

Foto: lokena / pixabay.com (CC0 Public Domain)

2004 wurde Worpress von zwei Web-Entwicklern eingeführt. Programme, mit deren Hilfe man Inhalte ohne Programmierkenntnisse im Web veröffentlichen kann, heißen „Content-Management-Systeme“ (CMS). Die Bedienung des Tools ist intuitiv. Mit wenigen Vorkenntnissen findet man sich schnell zurecht. Zunächst nutzten Blogger WordPress zum Veröffentlichen ihrer virtuellen Tagebücher. In den letzten Jahren erweiterte sich WordPress um viele Funktionen und Anwendungen. Heutzutage kann man sowohl einen Blog, eine Website oder einen Online Shop mit WordPress umsetzen. Kein Wunder, dass WordPress sich so zum beliebtesten Content Management System entwickelt hat (Statista, 2016).

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Einfache Bedienung: Der Nutzer benötigt weder Programmierkenntnisse noch technische Vorbildung.
  • Es existiert eine kostenfreie Version beim Tool WordPress.com, die zwar weniger Funktionen hat, aber zum Lernen und Ausprobieren ideal ist.
  • Das Sicherheitssystem wird regelmäßig aktualisiert (BSI Sicherheitsstudie CMS, 2013).
  • Das Design ändern und anpassen? Das geht schnell und unkompliziert.
  • Es gibt eine große Auswahl an Designs (Themes).
  • Responsive Design: Die meisten Themes sind für mobile Endgeräte optimiert.
  • Regelmäßige Updates sorgen für Aktualität.
  • Man findet zahlreiche Tipps im Umgang mit WordPress.com.

Doch auch ein paar Nachteile sind bekannt:

  • WordPress ist so populär, dass Hacker immer wieder, Sicherheitslücken finden.
  • WordPress.com  ist zwar kostenlos, aber dann stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung.
  • Größter Nachteil: Die Website hat keine eigene URL, sondern besteht aus webseitenname.wordpress.com . Das heißt der Zusatz wird immer an den Website-Namen hinzugesetzt.
  • Wechselt man das Design, kommt es unter Umständen zu Verlusten von alten Funktionen.
  • Wenn viele Nutzer das gleiche Theme auswählen, sehen inhaltlich unterschiedliche Seiten im Internet sehr ähnlich aus.

 

WordPress in Unternehmen

WordPress hat sich seit 2004 von einer einfachen Web-Software zu einem komplexen Redaktionssystem entwickelt. Es wird nicht mehr nur von Bloggern genutzt, sondern auch von Unternehmen. Internationale und bekannte Unternehmen wie die Vogue, BBC America, das Time Magazine und die Freie Universität Berlin verwenden für ihre Websites WordPress als Content-Management-System. Bei der kostenpflichtige Version erleichtern PlugIns wie Yoast SEO die Suchmaschinenoptimierung.

 

Der Unterschied zwischen WordPress.com und Worpress.org

Es gibt zwei verschiedene Tools zum Arbeiten. Einen kostenfreien Einstieg, der sich zum Ausprobieren, Üben und Schnuppern eignet, ermöglicht WordPress.com. Bei WordPress.org hingegen müssen ein Hostinganbieter oder Pakete von Hostern gekauft werden. Fortgeschrittenen ist es aber auch möglich, Sicherheit, Wartungsarbeiten und Installationen eigenständig zu verwalten. In unsere IHK-Weiterbildungen nutzen wir die kostenlose WordPress-Variante. Viele Teilnehmer bekommen auf diese Weise einen ersten Eindruck, wie dieses System funktioniert, ohne weitere Kosten zu haben. Deshalb orientieren sich unsere Einstiegs-Tutorials an WordPress.com.

Wie funktioniert WordPress?

Wer das Textverarbeitungsprogramm Word kennt, wird sich bei WordPress wohlfühlen. Vieles ist ähnlich aufgebaut. Wie man mit WordPress startet, erfahren Sie Schritt für Schritt in unseren  Video-Tutorials.

Erstens: Das Anlegen eines Accounts

Das erste Video-Tutorial beschreibt, wie man sich einen Account anlegt. Dazu muss eine Kategorie gewählt werden, das passende Layout und der spätere Name der Seite (Domain-Name) ausgewählt werden.

Zweitens: Dashboard und Einstellungen kennenlernen

Hier trifft man grundlegende Einstellungen seiner Seite, wie den Datenschutz und Kommentarfunktionen.

Drittens: Möglichkeiten des Texteditors, Seiten und Beiträge

Im dritten Schritt fügt man Seiten und Beiträge hinzu und macht sich mit dem Text-Editor vertraut. Darüber hinaus lernt man das Unterteilen von Seiten und Unterseiten kennen.

Viertens: Entscheiden, wie das Design aussehen soll (Themes auswählen)

Ein Theme ist der grafische Mantel des Blogs. Hier werden Farben, Anordnungen also das Aussehen der Seiten festgelegt. Die Ansicht des Blogs kann so individuell gestaltet werden. WordPress bietet  vielfältige Design-Einstellungsmöglichkeiten.

Fünftens: Erkundung des Administrationsbereichs

Die Verwaltung von Kommentaren, der Menüstruktur und den Beiträgen, sowie die Erstellung von Umfragen und die Einsicht von Statistiken werden im Administrations-Bereich erläutert, der im fünften Video erklärt wird.

Ist der erste Funke übergesprungen? Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass im Rahmen unserer  IHK-Weiterbildung zum Social Media Manager die Teilnehmer im Anschluss mit Ihrem Blog/Website durchstarten (z. B. unsere ehemalige Teilnehmerin Marie-Christin Graener und ihre Website www.studentenagenten.de). Doch WordPress ist nur ein Modul bei unserer erfolgreichen IHK-Zertifizierung.

Bei Fragen oder Anregungen kontaktieren Sie uns gerne!

 

Merken

Dr. Marie Huchthausen beschäftigt sich als Didaktikerin und Erwachsenenbildnerin seit knapp 20 Jahren mit eLearning und digitalem Lernen. Als Geschäftsführerin der Business Academy Ruhr ist sie verantwortlich für den Bildungsbereich und Personal. Sie gibt ihr Wissen rund um das Thema Digitalisierung in zahlreichen In-House-Schulungen und als Speakerin weiter.