#SocialMediaBlogparade – Die Social Media Arbeit bei der Business Academy Ruhr

Business Academy Ruhr Marketing und Public Relations (PR)

Bus- und Bahnfahrten halten jeden Tag neue Abenteuer bereit. Das können sowohl wir als Büro voller Pendler behaupten als auch die Kollegen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die sich täglich als die wahren Helden hinter den Kulissen entpuppen und genervten bis gestressten Reisenden unter die Arme greifen. Sie haben die tolle Aktion der #SocialMediaBlogparade ins Leben gerufen, die einen Einblick hinter die Social Media Kulissen verschiedener Unternehmen geben soll. Die Idee fanden wir so gut, dass wir gerne mitlaufen.

Wer sind wir?

Jeder, der uns nicht kennt, mag sich jetzt fragen: Und wer sind die, das „Büro voller Pendler“, und was haben die mit Social Media zu tun? Nun, wir sind die Business Academy Ruhr und beschäftigen uns als Akademie und Agentur in einem mit allem, was das Digital Business angeht. Hauptsächlich aber, und das verrät bereits unser Name, sind wir im Bildungsbereich tätig. So bieten wir Weiterbildungen mit IHK-Zertifikat an und sind die Experten, wenn es darum geht, andere Experten auszubilden. Vom eCommerce Manager über den Online Marketing Manager bis hin zum Social Media Manager und einigen weiteren Weiterbildungen ist für jeden, der sich beruflich mit der digitalen Welt beschäftigt, etwas dabei.

Als Agentur begleiten wir Unternehmen auf dem Weg in eine erfolgsträchtige digitale Zukunft. Wir unterstützen also zum Beispiel in der Entwicklung und Umsetzung von passgenauen Social Media Strategien. Doch wir haben auch selbst eigene Kanäle in den sozialen Netzwerken. Auf Facebook, Twitter und Co. müssen wir täglich beweisen, dass wir nicht nur die Theorie draufhaben, sondern auch die Praxis.

Die Social Media Arbeit hinter den Kulissen der Business Academy Ruhr

Auf unseren Kanälen finden Interessierte viele Infos zu anstehenden Events oder auch Berichte über bereits vergangene Aktionen. Oft findet sich dort auch ein Link zu unserem eigenen Blog, dessen Artikel genauere Auskunft über die jeweiligen Inhalte bereithalten. In diesem informieren wir vor allem gerne über aufkommende Social Media oder Online Marketing Trends, geben Tipps für das professionelle Auftreten im Web, verfassen Buchrezensionen oder klären unsere Leser über interessante und berufsrelevante Sachverhalte und Fragen auf.

Doch kommen wir mal wieder zurück auf unsere konkrete Arbeit in den sozialen Netzwerken. Neben Berichten und Informationen, verstehen wir es natürlich auch, unsere Follower mit kleinen Videos von und mit uns zu belustigen. Und ja, hier stimme ich Anke Erpenbeck in ihrem Beitrag zur Blogparade zu: Man macht sich des Öfteren gerne mal zum Affen, obwohl in Stellenanzeigen diese Kompetenz nirgendwo erwähnt wird. Regelmäßig am eigenen Leib erfahren, muss das auch Officedog Tyler, der unseren Content als Petfluencer tierisch aufwertet.

Neben Tyler kümmert sich beinahe das gesamte Team um unterschiedliche Accounts der Business Academy Ruhr und pflegt sie gemeinsam. Um einen detaillierteren Einblick in die Arbeit der Kollegen zu geben, ist es vermutlich am besten, ein paar von ihnen einmal selbst zu Wort kommen zu lassen. Wir sind gespannt, was sie aus ihrem Social Media Alltag zu berichten haben.

Helena Kampschulte

Helena ist eine unserer Allrounderinnen. Obwohl sie stark ins Projektmanagement eingebunden ist und Ansprechpartnerin für Kunden, Teilnehmer und Dozenten ist, betreut sie voller Begeisterung unsere Facebook-Seite. Dort kreiert und veröffentlicht sie regelmäßig Beiträge. Helena beschafft sich ihre Informationen, wie es sich für einen richtigen Social Media Junkie gehört, vor allem über andere Kanäle auf Facebook oder mit Feedly.

Am besten gefällt ihr an ihrer Arbeit mit Social Media, dass man so vielseitig und kreativ sein und eigene Ideen einbringen kann. Am liebsten setzt sie ihr Hobby, die Fotografie, um und erzählt auf Instagram mit ihren Bildern kleine Geschichten. Ihr gehört auch Officedog Tyler, der ihr seinen Instagram Account zu verdanken hat.

Sie betont, dass sie über Facebook eigentlich wenig Kundenkontakt hat, da unser Profil mehr als Informations- und Newskanal für Bestandskunden fungiert, als dass sich die Community viel zu Wort meldet. Lachend fügt sie hinzu: „Oder aber unsere Community ist entweder zu faul oder unser Content zu schlecht“. Dennoch erinnert sie sich an eine lustige Anfrage einer Frau, die über die Facebookseite einer unserer Agenturkunden reinkam. Dieser Kunde besitzt ein Restaurant und die Frau hat ungefähr fünf Mal nachgefragt, ob sie ihren Hund denn mit ins Restaurant nehmen könne. Am Ende war es ihr erlaubt worden, worüber sie scheinbar so erfreut war, dass sie dem Restaurant als Dank ein Foto von ihr und ihrem Hund zukommen lassen hat. Süße Idee, meinen Sie? Naja, wenn die Frau auf dem Bild etwas mehr angehabt hätte als Overkneestiefel, vielleicht schon.

Abgesehen von diesem Feedback, ist es jedoch auch die direkte Rückmeldung der Community, die ihren Job zu etwas ganz Besonderem macht. Beim monatlichen Monitoring entgeht ihr dabei nicht, dass Content mit unserem Holger bei dieser immer sehr beliebt ist…

Anna Carla Springob

Anna Carla kann Ähnliches berichten. Sie ist mit Helena, Luisa und Milena für das Monitoring verantwortlich und kümmert sich mit Vorliebe um den Twitter-Account der Business Academy Ruhr. Auch hier kommt „irgendwas mit Holger“ immer gut an, berichtet sie grinsend. Twitter ist für sie die kleine heile Welt in den Sozialen Netzwerken und sie beschreibt es daher als „nervfrei“.

Neben Twitter ist Anna Carla aber auch für die Online Redaktion und den Corporate Blog zuständig. Dies kommt ihr und dem Blog zugute, da sie leidenschaftlich gerne und viel schreibt. Sie hat die Social Media Strategie der Business Academy Ruhr mitentwickelt und liebt es, vernetzt zu sein. Die kurzen Wege in den sozialen Netzwerken, die Ungezwungenheit und die Schnelllebigkeit reizen sie. Ihre eigene Challenge ist es daher, immer up to date zu sein. Als versierte Handynutzerin arbeitet sie am liebsten mit den Native Apps der Anbieter wie Facebook, Twitter, Instagram und Co.

Über den Blog und Twitter hat sie relativ häufig Kundenkontakt. Vor allem über Twitter kommen Anfragen für Gastbeiträge oder Speakeranfragen rein, denen sie oft und gerne nachkommt. Doch ein absolutes Highlight ihrer Arbeit ist es, wenn diese honoriert wird. Sie freut sich, wenn Blogbeiträge der Business Academy Ruhr promotet werden und „die Größten der Branche darauf reagieren, sie teilen oder auch auf ‚folgen‘ klicken“. Gibt es denn etwas, worauf die Community immer anspringt? „Abgesehen von Holger, sind das definitiv die Buchrezensionen, die wir in unseren eigenen Blogbeiträgen schreiben“, so ihre Antwort.

Holger Rohde

Holger ist nicht nur der Liebling der Community, sondern auch Geschäftsführer der Business Academy Ruhr und eine echte Koryphäe im Social Media Bereich. Wenn er bei Vorträgen oder anderen Events ist, nutzt er die vielen Social Media Kanäle, um über seine Aktivitäten zu informieren, die in den meisten Fällen auch die der Business Academy sind. Holger hat es aufgegeben, seine geschäftlichen und privaten Profile aufzutrennen, da er selbst die Menschen, mit denen er beruflich und privat zu tun hat, nicht mehr trennen kann. Gleichzeitig wird ihm genau das ab und zu zum Verhängnis. Regelmäßig ertappt er sich dabei, dass er in seiner Freizeit früher oder später auf das „Bing“ bei reinkommenden Nachrichten reagiert. „Hier wünsche ich mir das ein oder andere Mal doch ein bisschen mehr Selbstdisziplin“, gibt er lachend zu.

Holger arbeitet gerne mit Menschen zusammen, die seiner Aussage nach „Social Media wirklich verstanden haben“ und erfolgreich für ihr Business nutzen können. Dies bedeutet für ihn, dass sie Social Media als alternativen Kommunikationskontext verstehen und nicht bloß als Marketingeffekt oder Schaufensterersatz.

Durch seine langjährige Erfahrung hat Holger schon so Einiges erlebt. Regelmäßig zeigt er, wie man Social Media anders denken und umsetzen kann. Besonders gut erinnert er sich dabei daran, wie er „Social Media über den Wolken“ betrieben hat. „Ich habe einmal mit ein paar damaligen Kollegen die Montgolfiade mit Social Media begleitet. Dabei haben wir ein Interview mit einem CEO im Heißluftballon 1000m über Warstein geführt“, führt er aus. Seine Sorge, dass man dort oben kein Netz haben könnte, entpuppte sich als völlig unbegründet. „Man hat dort Mördernetz. Aber man ist ja schließlich auch vollkommen alleine“. Wer also dringend mal Empfang braucht, für den wäre eine Ballonfahrt genau das Richtige ;-).

Erfolgreiche Beiträge

Wie bereits weitere Kollegen von uns, musste auch schon unser gesamtes Team feststellen, dass der Erfolg des „erfolgreichsten“ Beitrags relativ ist. Sehr relativ. Der erfolgreichste Beitrag der Business Academy Ruhr war nämlich ein Blogbeitrag, der die Anfahrt zu uns beschrieben hat. Klingt doch erfolgversprechend? Na, warten Sie mal ab.

Dieser Beitrag, der irgendwas mit „wie findest du uns und wo kannst du günstig parken“ hieß, war mit den Keywords „Dortmund“, „Hauptbahnhof“, „parken“ und „günstig“ versehen. Und eins kann Holger versichern: Die Telefonleitung hat geglüht, nein, sie hat förmlich gebrannt. Jedoch waren die Leute nicht auf einmal alle wahnsinnig scharf darauf, eine Weiterbildung zu machen oder das Beratungsangebot wahrzunehmen. Nein, sie haben uns schlicht und einfach mit der Parkplatzverwaltung verwechselt und suchten bloß einen günstigen Parkplatz am Dortmunder Hauptbahnhof. Selbst die Polizei Dortmund hat nachgefragt, ob sie ihre Dienstwagen während eines Events auf „unseren“ Parkplatz stellen könnte.

Während wir also verzweifelt versuchten, die Flut an Anrufern zu stoppen, rankte die Seite immer höher. Sie schaffte es bis auf Platz eins der Suchergebnisse und verdrängte so sogar die entsprechende Seite der Deutschen Bahn, die wohl nicht so wunderbar SEO optimiert war, wie dieser Blogbeitrag. Diesen haben wir übrigens tatsächlich löschen müssen, da die Anrufe nicht aufhören wollten. Was sich hierbei also nicht gezeigt hat, war der gewünschte Erfolg – sondern Erfolg in einem ganz anderen Feld. Was dieses Beispiel aber ganz eindeutig zeigt, ist die Relevanz von Keywords.

Dieser Beitrag wurde von Nina Pawlik verfasst, Praktikantin bei der Business Academy Ruhr von Dezember 2017 bis April 2018.

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