Weiterbildung mit IHK-Zertifikat: Vorteile von Zertifikatslehrgängen der Industrie und Handelskammer

Sich weiter zu bilden ist nicht einfach, denn man steht zunächst vor der großen Aufgabe, den richtigen Kurs für sich zu finden. Und da beginnt schon die Suche. Es geht nicht nur um den Kurs, sondern auch darum, bei welchem Anbieter man seinen Kurs macht. Der gleiche Kurs wird häufig von verschiedenen Anbietern angeboten. Schnell landet man bei der IHK, der Industrie- und Handelskammer, und fragt sich, welches Ansehen die Abschlüsse haben. Was bringt mir ein IHK-Zertifikat? Welche Unterschiede gibt es zu anderen Bildungsangeboten? Wir klären auf. 

Was ist die IHK und welches Ansehen besitzt sie in Deutschland und im DACH-Raum?

IHK: Diese drei Buchstaben stehen für einen Verbund von 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Die IHK’s sind Berufsvertretungen von Unternehmen in einer Region. Jedes Unternehmen zahlt einen Beitrag an die IHK (verpflichtend) und die IHK bietet dafür bestimmte „Dienstleistungen“ für die Unternehmen und die Förderung der regionalen Wirtschaft an. Sie ist vor allem für die Berufe zuständig, nimmt Einfluss auf Berufszulassungen und auf Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien. Sie bietet die Begleitung und Prüfung für Berufe und zahlreiche Weiterbildungen an. Die IHK ist also eine der ältesten (seit 1797) Institutionen in Deutschland, die sich mit Richtlinien, Prüfungen und Aus- und Weiterbildungen beschäftigt. Jede Stadt bzw. jeder Kreis hat eine zuständige IHK. Das heißt, die IHK ist als Institution deutschlandweit bei den Unternehmen sehr bekannt.

In anderen deutschsprachigen Ländern ist Weiterbildung ebenfalls regional organisiert. Österreich, Italien und die Schweiz haben eigene Institutionen für die Vertretung und Organisation ihrer Unternehmen. Daher ist das Prinzip „IHK“ dort auch bekannt, die IHK selbst genießt jedoch eher in Deutschland ein hohes Ansehen.

Zertifikat

Was unterscheidet Weiterbildungsangebote der IHK's von anderen Weiterbildungsangeboten und wo finde ich diese Angebote?

Wenn die IHK als Unternehmensvertretung in Deutschland so bekannt ist, wie unterscheiden sich dann die Weiterbildungen der IHK von den Weiterbildungen anderer Träger? Das ist schwer zu beantworten, denn dafür müsste man eigentlich in jede einzelne Weiterbildung reingucken. Das ist nicht nur ziemlich aufwendig, sondern auch nahezu unmöglich, denn die Träger beschreiben ihre Weiterbildungen sehr unterschiedlich. Die einen sehr genau, die anderen nur grob. Einige weisen aus, wie viele Stunden zu lernen sind, andere nicht. Einige beschreiben sehr gut, was man für einen Abschluss tun muss, andere erwähnen es nicht einmal und wieder andere geben ihre Informationen nur per E-Mail-Aufforderung raus. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass ein solch gewachsener und großer Anbieter wie die IHK sehr viel Erfahrung mit der Umsetzung von Weiterbildungen hat und man daher davon ausgehen kann, dass dort die Abläufe sowohl sehr gut organisiert und standardisiert als auch sehr bekannt sind. Die IHK-Weiterbildungen können jedoch von IHK zu IHK unterschiedlich angesiedelt sein. Manche haben ein Bildungszentrum, andere ausgelagerte Bildungsabteilungen, andere wieder nicht. Natürlich kann man die Weiterbildungen über eine Google-Suche finden. Es gibt jedoch auch einen Weiterbildungs-Suchassistenten, der die Angebote der IHK’s sehr gut darstellt sodass man sofort sieht zu welchem Zeitpunkt an welcher IHK etwas stattfindet. ISA – so heißt der Suchassistent, der vom Dachverband der IHK’s (DIHK) entwickelt wurde und die Suche und Information über IHK-Weiterbildungen erleichtern soll. Es lohnt sich, hier mal reinzuschauen. Man erfährt nicht nur, wann welche IHK-Weiterbildung startet, sondern wird auch gut über die jeweilige Weiterbildung informiert. Solche guten Informationsübersichten und Suchassistenten sind beispielsweise auch ein Qualitätskriterium von Weiterbildungen. Wird eine Weiterbildung bundesweit angeboten, kann ich davon ausgehen, dass sie auch bundesweit bekannt ist und es sich nicht nur um eine „Eintagsfliege“ handelt. Auch das ist ein Kriterium, das die IHK-Weiterbildungen von anderen Angeboten unterscheidet.

Was für einen Wert hat ein IHK-Zertifikat im Unterschied zu anderen Abschlüssen? Was bringt ein IHK-Zertifikat bei der Jobsuche?

Der Unterschied eines IHK-Zertifikats zu anderen Abschlüssen liegt sicherlich in der großen Bekanntheit der IHK bei den Unternehmen. Ein deutlicher Pluspunkt bei der Jobsuche, denn in Deutschland haben Abschlüsse einen hohen Stellenwert. Je bekannter der Anbieter des Abschlusses ist, desto besser. Das ist aber zunächst ein formales Argument (wenn auch ein sehr wichtiges). Auch inhaltlich kann man davon ausgehen, dass die Weiterbildungen der IHK’s geprüft und standardisiert sind, denn eine solch große Institution verfügt über die Ressourcen, die Lehrpläne für Weiterbildungen in großen Projekten zu entwickeln, viele Praktiker einzubinden und Standards dafür zu etablieren. Das ist für kleine Bildungsträger schwierig. Das soll nicht heißen, dass grundsätzlich die Weiterbildungen großer Träger besser sind, als die der kleinen, aber eine große, traditionelle Institution verfügt hier einfach über mehr Erfahrungen.

Was unterscheidet ein IHK-Zertifikat (Zertifikatslehrgänge) von einem IHK-Abschluss (Ausbildung oder höhere Berufsbildung)?

Nachdem wir geschaut haben, welche Reputation ein (IHK-)Zertifikat in Unternehmen oder bei der Jobsuche hat, schauen wir nun, wie sich eine Zertifikats-Weiterbildung von anderen beruflichen Qualifizierungen unterscheidet, die man auch bei der IHK erlangen kann. Wir spezialisieren uns jedoch auf den Bereich, der beruflichen Qualifizierungen und klammern die klassische Ausbildung aus. Eine Ausbildung hat noch andere Rahmenbedingungen und qualifiziert für einen bestimmten Beruf. Hier geht es um Qualifizierungen, wenn man bereits einen Beruf hat. Also Weiterbildungen, die einen Beruf voraussetzen. Hier können wir zwei große Bereiche unterscheiden:

Die höhere Berufsbildung

Zunächst ist da die höhere Berufsbildung: das sind alles Weiter-Qualifizierungen, die auf einer bereits vorhandenen Ausbildung ansetzen. Also die sogenannten Aufstiegsqualifizierungen. Das sind die Meister- oder Fachwirte-Qualifizierungen. Dazu benötigt man einen Berufsabschluss und mehrjährige Erfahrungen in diesem Bereich. Wie zum Beispiel der Industriemechaniker, der sich zum Industriemeister weiter qualifizieren kann, also einen beruflichen Aufstieg in seinem Berufsfeld anstrebt. Bei der IHK sind das klassischer Weise die Meister-/ Fachwirte und betriebswirtschaftlichen Aufstiegsqualifizierungen. Für handwerkliche Berufe ist die Handwerkskammer in diesem Bereich etabliert. Diese Qualifizierungen sind – in Deutschland – stark standardisiert, die Qualifizierungen dauern meist mehrere Jahre und enden mit Prüfungen.

Bildung

Zertifikatslehrgänge

Neben den Aufstiegsqualifizierungen, kann man sich jedoch auch in anderen Bereichen weiterbilden. Nehmen wir an, man soll als Bürokauffrau den Social-Media-Bereich des Unternehmens übernehmen. Dann wäre es sinnvoll, sich im Thema „Social Media“ weiter zu bilden. Das ist jedoch keine klassische Aufstiegsqualifizierung, sondern eher eine Weiterentwicklung seines ursprünglichen Berufs. Es kann natürlich auch ein kompletter Quereinstieg in einen anderen Bereich sein. In manchen Berufen (Social Media Manager) gibt es zum Beispiel noch keine klassische Berufsausbildung. Gerade die Digital-Branchen ist (im Vergleich zu vielen traditionellen Berufen) ja noch recht jung und da existieren noch keine Ausbildungsberufe. Man landet in diesem Bereich oft als Quereinsteiger. Die notwendigen Erfahrungen bringt man dann entweder über seine Erfahrungen mit oder bildet sich dafür in einem sogenannten Zertifikatslehrgang weiter. Das sind Weiterbildungen, die in der IHK standardisiert sind, aber keinen bestimmten Beruf voraussetzen.

Ausbilderschein für Dozenten

Für wen ist ein Zertifikatslehrgang geeignet? Wann und warum ist ein Zertifikatslehrgang sinnvoll?

Nun stellt sich natürlich die Frage, für wen eine solche Weiterbildung geeignet ist? Wer profitiert davon? Man könnte -ganz offen- sagen, dass von einer Weiterbildung natürlich jeder profitiert, der sich für das Thema interessiert. Das können Lehrende sein, die das Thema in ihrem Unterricht einbinden wollen, genauso wie interessierte Eltern. Das sind aber nicht die klassischen Teilnehmenden solcher Zertifikatslehrgänge, denn dieses Lehrgänge sind auf eine unternehmerische Social-Media-Anwendung ausgerichtet. Klassischerweise sind sie also am meisten für diejenigen geeignet, die Social Media in (ihren) Unternehmen umsetzen oder künftig umsetzen wollen. Das können diejenigen sein, die neu auf eine solche Stelle kommen oder planen, sich beruflich in Richtung digitaler Berufe zu verändern. Gerade digitale Themen eignen sich hier besonders, denn hier existieren noch keine Ausbildungsberufe und so hat man mit einer Weiterbildung gute Chancen auf einen Quereinstieg. Wenn man also schon immer in diesem Bereich tätig sein wollte, ist ein Zertifikatslehrgang zum Beispiel zum Online Marketing Manager (IHK) eine gute Basis. Ebenso eignen sich die Zertifikatslehrgänge auch für alle Selbstständigen oder Führungskräfte, die die Themen in ihrem Unternehmen eigenständig umsetzen wollen oder mit den beauftragten Agenturen auf Augenhöhe kommunizieren möchten. Häufig werden digitale Themen ja an Agenturen ausgelagert und da macht es absolut Sinn, sich in diesem Thema gut auszukennen, um die Arbeiten der Agenturen auch gut begleiten und so sein Budget auch sinnvoll einsetzen zu können. Wenn man nicht nachvollziehen kann, was eine Agentur macht, wie sie arbeitet und welche Möglichkeiten es gibt, wird es schwer, die Agentur auch passend für seine Unternehmensziele einzusetzen. Auch Auszeiten im Beruf (wie zum Beispiel die Elternzeit) eignen sich, um sich neue berufliche Qualifikationen anzueignen, um nach dem Einstieg wieder neu durchzustarten oder sich auf eine andere Stelle zu bewerben. Eine Weiterbildung zeigt dem Arbeitgeber immer, dass man Interesse an einem Thema hat und bereit ist, sich das Thema anzueignen. Das ist bei einer Stellenvergabe ein Pluspunkt.

Wie läuft ein Zertifikatslehrgang ab?

Ein Zertifikatslehrgang folgt einem standardisierten Vorgehen. Letztlich macht das auch einen Teil seiner Qualität aus. Der Lehrgang wird immer zu bestimmten Zeiten angeboten. Darüber kann man sich auf den Webseiten der Träger (wie den IHK’s) selbst gut informieren oder man nutzt solche Meta-Suchmaschinen (wie das ISA), die die Starttermine verschiedener Orte zusammenfassen. Das ist vor allem bei Online-Lehrgängen spannend, denn da spielt es keine Rolle, an welchem Ort ich den Lehrgang durchführe. Online heißt ja: ortsunabhängig. Da hat man dann eine größere Auswahl an möglichen Terminen. Anmelden kann man sich über die Webseite des Trägers. Bei manchen Weiterbildungen muss man schnell sein, denn Trend-Themen sind schnell ausgebucht. Für andere Weiterbildungen kann das sehr unterschiedlich sein. Häufig kann man sich noch bis kurz vor Lehrgangsstart anmelden. Es hängt immer davon ab, ob noch Plätze frei sind oder nicht. Meistens sind die Plätze in den Lehrgängen begrenzt (häufig auf 16 Teilnehmende). Man muss sich also frühzeitig informieren. Wer sich einen Platz sichern möchte, wartet nicht bis kurz vor Lehrgangsstart, sondern meldet sich frühzeitig an. Einige Träger informieren auf ihrer Webseite, ob noch Plätze für den Lehrgang frei sind. Oft sieht man ein Ampel-System: rot heißt, dass der Lehrgang voll ist. Gelb bedeutet, dass noch wenige Plätze zur Verfügung stehen und grün heißt, dass noch reichlich Plätze vorhanden sind. Sollte es zu Ihrem Lehrgang keine Information auf der Webseite geben, dann hilft oft ein schneller Anruf. Die Rechnung erfolgt meist zum Lehrgangsstart.

Ein Zertifikat ist zudem an Bedingungen gebunden, denn das Zertifikat muss eine Bewertung aufweisen (im Unterschied zum Teilnahmenachweis). Das heißt, man muss eine Leistung im Lehrgang erbringen, die bewertet werden kann. Erst wenn man diese erbracht hat, kann das Zertifikat erstellt werden. Manche Träger händigen es (in Präsenz-Lehrgängen) am letzten Tag aus, meistens wird es jedoch nach dem Ende der Weiterbildung zugeschickt.

Was muss man leisten, um ein IHK-Zertifikat zu erlangen?

Um das Zertifikat zugeschickt zu bekommen, muss man einige Anforderungen erfüllen. Die meisten Bildungsanbieter setzen voraus, dass man für ein Zertifikat zunächst eine hohe Anwesenheit im Lehrgang aufweist. Bei den meisten IHK’s sind es 80% Anwesenheit, die man erfüllen muss, um das Zertifikat erlangen zu können. Darüber hinaus muss man für das Zertifikat eine Leistung erbringen, die benotet werden kann, denn ein Zertifikat weist die erlangten Kompetenzen in bewerteter Form aus. Meistens muss man sowohl eine schriftliche Leistung erbringen als auch eine mündliche. Die schriftliche Leistung kann ein Test zum Ende des Lehrgangs sein, der benotet wird kombiniert mit einer mündlichen Abschlussprüfung.

Bei unseren Lehrgängen, die wir mit unseren IHK-Partnern umsetzen, besteht die schriftliche Leistung beispielsweise aus einer Facharbeit. Ähnlich wie die Hausarbeiten an der Uni. Man überträgt hier das Gelernte in die Praxis. So verfassen unsere Teilnehmern eine Strategie für ein Unternehmen. Das ist im Social Media Manager Lehrgang eine Social-Media-Strategie, im Online Marketing Manager Kurs eine Online-Marketing-Strategie usw.. Das hat zwei Vorteile: zum einen lernt man nicht nur für einen Test die Themen „auswendig“, sondern wendet sein Wissen gleich auf die Praxis an. Zum anderen nimmt man damit auch etwas Wertvolles direkt ins Unternehmen mit – nämlich eine zugeschnittene Planung der Lehrgangsthemen, die man dann eins-zu-eins abarbeiten kann. Sowohl die schriftlichen als auch die mündlichen Abschlussleistungen werden bewertet und diese Note kommt dann auf das Zertifikat. Nicht alle erfüllen jedoch die Anforderungen für ein Zertifikat. Sei es, weil sie die 80% Anwesenheit nicht erfüllen oder ihre Arbeit nicht abgeben oder durchfallen. Auch wenn das – in unseren Lehrgängen – nur ein verschwindend geringer Anteil ist, weil wir die Abschlussarbeiten Kapitel für Kapitel begleiten. Anstatt eines Zertifikats bekommen diese Teilnehmenden dann einen (unbenoteten) Teilnahmenachweis über die Themen, die sie im Lehrgang mitgemacht haben, sofern sie einige Module absolviert haben.

Teilnahmenachweis

Wie deklariert man in seinem Lebenslauf den eigenen IHK-Abschluss bzw. das IHK-Zertifikat?

Natürlich sollte man den IHK-Abschluss in seiner Bewerbung besonders hervorheben und bei dem Abschluss auch immer angeben. Zum Beispiel “Social Media Manager (IHK)” oder “IHK-Zertifikat XY mit Note: XXX”. Die IHK hat jedoch den digitalen Trend erkannt und ermöglicht es nun nach und nach auch, den Abschluss bei LinkedIn als sog. Badge abzubilden. So kann man gleich in seinem Online-Profil zeigen, dass man einen IHK-Abschluss hat.

Die Tendenz, dass potentielle Arbeitgeber sich die Profile der Bewerber auf den Social-Media-Kanälen anschauen, steigt, so££dass es absolut sinnvoll ist, sein Profil dort gut zu pflegen und Abschlüsse (wie den Badge) darzustellen.

Beispiel eines IHK-Badges auf LinkedIn
Beispiel eines IHK-Badges auf LinkedIn (https://badges-api.ihk-kompetenz.plus/public/assertions/ca7eb9e8-d37f-4f69-9684-596c009aa458)

Wie sieht ein IHK-Zertifikat aus und welche Daten beinhaltet es?

Wenn wir uns das Badge anschauen, merkt man schnell, dass es sehr rudimentär ist. Was genau ist jedoch auf dem gesamten Zertifikat? Zunächst muss ein Zertifikat immer personen-identifizierbar sein. Dass heißt, dass dort neben dem vollen Namen i.d.R. auch der Geburtsname, Geburtsort und Geburtsdatum enthalten sind. So ist die Person immer nachvollziehbar, auch wenn sich ein Nachname mal ändert. Dann wird natürlich auch der Lehrgang, den man absolviert hat, dargestellt. Und zwar mit der vollen Bezeichnung, der Bildungsinstitution, bei der man den Lehrgang absolviert hat und dem Zeitraum. Je nach Bildungseinrichtung kann es sich jedoch unterscheiden, welche Angaben sonst auf dem Zertifikat enthalten sind. Bei manchen Trägern hat man alle Inhalte des Lehrplans auf dem Zertifikat ausgewiesen, bei anderen nur die Titel der einzelnen Module. Einige Träger haben ein sehr komplexes Bewertungssystem (nach Punkten), wieder andere ein recht grobes (“mit sehr gutem Erfolg bestanden”, “mit gutem Erfolg bestanden”, etc.). Am besten informiert man sich vorab bei dem Träger, bei dem man sich für eine Weiterbildung anmeldet, wie das Zertifikat aussieht. Festgelegt ist lediglich der Aspekt, dass das Zertifikat Personenbezug haben muss, der Lehrgang ausgewiesen ist, der Bildungsträger und die Bewertung. Die Feinheiten können die Träger jedoch individuell darstellen.

Vor der Entscheidung für eine Weiterbildung sollte man immer so viele Informationen einholen, wie möglich. Das Zertifikat selbst und die Anerkennung des Zertifikats in Unternehmen sind dabei nur zwei (wenn auch sehr wichtige) von vielen Aspekten.

Welche Zertifikatslehrgänge gibt es im Bereich des Digital Business?

Wer sich für einen Zertifikatslehrgang interessiert, wird schnell feststellen, dass es ein großes Angebot gibt. Die Google-Suchtreffer sind unzählig. Einen guten Überblick über die Weiterbildungen mit IHK-Abschluss bietet natürlich das ISA. Aber selbst die Themen der Digital-Branche sind weit gefächert. Hier eine kleiner Überblick über die IHK-Zertifikatslehrgänge aus der Digital-Branche:

Das ist nur eine erste Auswahl bzw. eine Übersicht der derzeit gefragten Zertifikatslehrgänge mit IHK Abschluss. Es existieren noch viele weitere und es kommen weitere hinzu. Es lohnt sich also, ab und an mal durch zu stöbern.

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