Third-Party Cookies

Third-Party Cookies – Änderungen im Online Marketing in 2021

Business Academy Ruhr Online Marketing

Die digitale Welt ist im Wandel. Neue Trends und Änderungen schaffen neue Chancen und Grenzen, wie z.B. die Abschaffung von Third-Party Cookies in Googles Chrome-Browser. Was Unternehmen und Agenturen für das Jahr 2021 im Online Marketing wissen müssen und was auf sie zukommt.

Corona. Es ist unumgänglich und ist auch weiterhin ein wichtiges Thema und Problem. Auch im Online Marketing bringt dies viele Veränderungen und Chancen mit sich. Das Marketing ist eines der Branchen die vielfältig von dieser Pandemie profitiert haben. Nichtsdestotrotz schafft es auch weiterhin viele Herausforderungen. Ein stark kontrovers diskutiertes Thema ist die Abschaffung der Third-Party Cookies. Nach Apple und Mozilla gab auch der Internetriese Google bekannt, ab dem Jahr 2022 keine Cookies von Drittanbietern mehr in seinem Browser Chrome zu unterstützen. Doch was bedeutet das zukünftig für die Werbebranche und was sind Alternativen?

Keine Third-Party Cookies mehr – was dann?

2020 kam die Neuigkeit von Google, dass die Verwendung von Drittanbieter Cookies gestoppt wird. Das wohl stärkste Argument ist die signifikante Erhöhung der Privatsphäre der Verbraucher und die damit einhergehende Gewährleistung ihrer digitalen Privatsphäre. Das stellt die Werbebranche vor zahlreichen Problemen. Somit gibt es weniger Möglichkeiten zur Personalisierung der Werbung, weniger Möglichkeiten einer erneuten Zielgruppenansprache sowie eine Notwendigkeit der Schaffung von beständigen Lösungen für das Identitäts- und Datenmanagement.

Die Abschaffung von Third-Party Cookies stellt viele Marketer vor neuen Herausforderungen. Das Ende der Cookies bedeutet jedoch nicht das Ende des Trackings. Hierbei gibt es nämlich einige Alternativen. Neben geschützten First-Party-Daten sind es die Zero-Party-Daten, also diejenigen Daten, die Verbraucher bereitwillig und proaktiv direkt mit einem Unternehmen teilen die an Bedeutung gewinnen. Hierbei ist es weiterhin zentral, dass eine Webseite immer noch die ausdrückliche Zustimmung der Benutzer erfragen und einholen muss, bevor Daten auf dem Browser eines Benutzers gespeichert werden dürfen. Der Schutz der Daten und das Gewähren der Privatsphäre nimmt einen immer stärkeren Stellenwert und Wichtigkeit für Benutzer ein. Für das Onlinemarketing schafft diese Transparenz zusätzliche Chancen, da dadurch auch die User Akzeptanz steigt.

Cookies

Was sind Alternativen?

Die Auswahl an Alternativen ist groß. Neben Lösungen mittels Umfeld-Marketing als auch die Möglichkeit der Verwendung digitaler Fingerabdrücke, die zumindest ein pseudonymisiertes Ansprechen des Kunden ermöglichen, gibt es auch Kundenkonto-basierte Lösungsansätze, wie Newsletter Marketing oder die Nutzung und Bereitstellung eigener Apps. Ein differenzierter Ansatz ist das Server-Site-Tracking. Die Serverseitige Datenverwaltung, die auch als Cloud-Bereitstellung bezeichnet wird, ist, wenn ein Pixel oder ein Tag bestimmte Daten an den eigenen Webserver oder einen anderen Servertyp übermittelt und dieser Webserver dementsprechend diese Daten an das Zielsystem oder den Zielserver sendet. Diese übermittelten Daten können somit von einer Marketing-Automatisierungsplattform, einem Analyseanbieter oder einem anderen Ausführungssystem verwendet werden.

Vorteile dieser Lösung sind vor allem die Kontrolle hinsichtlich der Übertragung, die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der Verfolgung. Außerdem ist die anwendungs- und Geräteleistung bezüglich des Verarbeitungsaufwandes viel geringer, da dieser vom Gerät eines Clients entfernt und in die Cloud verlagert wird, was demnach für das Gerät des Clients weniger Arbeit bringt und zu einer höheren Anwendungs- und Geräteleistung führen kann. Mithilfe einer schnelleren Anwendung, die weniger Akku verbraucht, kann die Kundenerfahrung und die Conversions-Raten deutlich verbessern.

Die Auswahl an Alternativen ist also auf jeden Fall vorhanden und weitreichend. Auf stetige Anpassungen und Änderungen in vielen verschiedenen Bereichen müssen sich Unternehmen und Agenturen ständig einstellen. Welche Lösung die optimale ist, ist immer eine subjektive Entscheidung und abhängig von internen Faktoren. Eine intensive Auseinandersetzung ist hierbei also unabdinglich und schafft die Möglichkeit, Neues zu entdecken, entwickeln und zu etablieren.

Hier veröffentlichen wechselnde Praktikantinnen und Praktikanten der Business Academy Ruhr Beiträge rund um das Digital Business.