Quereinstieg in digitale Berufe

Per Quereinstieg in die digitale Business Welt eintauchen und Karriere machen? Gefühlt schlägt momentan jeder Zweite diesen Weg ein. Aber ist es den Hype wert? Gibt es noch Berufe, die ohne jede Form von Digitalisierung möglich wären? Wohl kaum, denn auch ein traditioneller Handwerksbetrieb bestellt Material und Werkzeuge online, schreibt Rechnungen auf dem PC oder verkauft übrig gebliebene Steine, Hölzer oder Dachziegel vom letzten Bauvorhaben auf speziellen Portalen an andere Betriebe weiter. Auch Handel und Industrie haben längst Lösungen entwickelt, um Produktion und Vertrieb zu steuern und effizienter zu gestalten. Maschinen melden die nächste Wartung direkt an eine Wartungsfirma oder den Betriebsmechaniker und im Handel werden gekaufte Artikel schon nachbestellt, während der Kunde noch beim Plausch an der Kasse weilt.

Während alle Berufsfelder digitaler werden, entwickeln sich entsprechend immer mehr Spezialisten für digitale Berufe. Sofort denken wir dabei an Programmierer und Netzwerk-Techniker, ohne die keine Hardware und kein Prozessor irgendeinen Nutzen bieten kann. Doch auch abseits dieser Kernkompetenzen steigt die Nachfrage nach Webentwicklern, Contentproducern oder im Communitymanagement. Neue Themen, wie zum Beispiel das Influencer-Marketing, haben sich erst durch das digitale Leben entwickelt und es geprägt. Gekommen, um zu bleiben. Dies gilt für viele digitale Entwicklungen und das Tempo verschärft sich immer weiter. Ein Generationenthema, bei dem nicht jeder mitmachen will. Wer es aber doch macht, gehört inzwischen meist zu den geburtenschwachen Jahrgängen und ist zahlenmäßig kaum noch in der Lage, die Nachfrage auch nur im Ansatz zu erfüllen.

Was sind Vorteile digitaler Berufe wie beispielsweise dem Social Media oder Online Marketing Manager?

 

Remote Work

Wo Strom und Internet verfügbar sind, kann ich arbeiten. Ein Credo von digitalem Remote Work und im Grunde auch richtig. Der Ort und der Raum spielen keine große Rolle mehr, es genügt das viel zitierte Café mit WLAN und schon kann die Arbeit losgehen. Zumindest in der Vorstellung vieler Remote Worker. Bei einigen funktioniert das auch tatsächlich. Wer aber sein Internet mit vielen anderen Gästen im Café teilen muss sodass der Zugriff auf große Dateien nur mühsam läuft, der wünscht sich schnell wieder einen festen Schreibtisch und volle Bandbreite. Auch die Konzentration leidet oft in fremden Umgebungen und immer neue Eindrücke lenken zunehmend ab. Wobei es dabei natürlich auf die Persönlichkeit ankommt. Manche Menschen lassen sich schneller ablenken und andere versinken auch in unruhiger Umgebung in sich selbst und können kreativ denken und arbeiten. Hier sollte man sich die Zeit für einen Test geben, ob man sich für Remote Work eignet, welche Technik zur Verfügung stehen muss und ob sich das heimische Büro für konzentriertes und ein trendiges Strandlokal für kreatives Arbeiten besser eignen.  

Remote Work

Flexible Arbeitszeitmodelle

Viele digitale Berufe eignen sich zumindest phasenweise für eine sehr flexible Arbeitszeit. Es ist einer Suchmaschine wie Google völlig egal, ob die neue Website tagsüber oder abends optimiert wird. Eine Anzeigenkampagne für Instagram kann auch nachts vorbereitet werden und Beiträge für Social Media werden oft ohnehin vorgeplant. Es kann aber auch zeitkritische Aufgaben geben, wenn gerade der Web-Server down ist und die Webseiten nicht erreichbar sind. Oder wenn das Team am Vormittag ein Meeting einrichtet, während man selbst in den Abendstunden produktiver ist. Wie flexibel die Arbeitszeiten in digitalen Berufen sind, hängt als auch vom Team, dem Auftrag und der tatsächlichen Aufgabe ab.

Digital Natives

Eine Generation mit vielen Bezeichnungen und Begriffen: Millennials, Generation Y, digitale Einheimische oder auch Ureinwohner in einer digitalen Welt. Gemeint ist immer die Selbstverständlichkeit im Umgang mit Internet, Handy, Apps, Games und vielen anderen Themen, die nur mit Chips und Programmcode funktionieren können. Selbstverständlich ohne darüber nachzudenken. Wenn es mal ein Problem gibt, wird zunächst nach einer digitalen Lösung gesucht. Selbst für handwerkliche und damit vorrangig nicht digitale Aufgaben stehen auf YouTube und ähnlichen Plattformen „DIY“-Videos bereit, die erklären, wie man einen Dübel in die Wand bekommt. Allen gemein ist der selbstverständliche Umgang mit Technik, neuen Medien und auch der digitalen Kommunikation. Ein toleranter, oft unbekümmerter Umgang mit neuen Technologien schafft viel Potential und verhindert das Festhalten an alten Gewohnheiten.

Digital Natives

Keine klassische jahrelange „Ausbildung“ – viel Wissen wird durch Erfahrung und durch Weiterbildung generiert

Irgendwann waren alle einmal Quereinsteiger, dies gilt vor allem für digitale Berufe. Abgesehen von IT-Technikern und Entwicklern, die ihren Zugang über Ausbildung und Studium erlangen konnten, haben sich später viele neue Berufe praktisch aus der Nachfrage heraus ergeben. Als z. B. Facebook eines Tages die Campuswelt verließ und auch für Unternehmen relevant wurde, benötigte es zunächst Menschen, die in der Lage waren, dafür Inhalte, Texte und Bilder zu produzieren. Im Grunde die Geburtsstunde von Content- und Community-Managern, was sich später unter dem Begriff Social Media einsortieren sollte. Anders als heute gab es aber weder eine Ausbildung dazu noch praktische Weiterbildungen und somit waren alle Mitarbeiter zunächst aus anderen Berufen zu übernehmen. Nicht selten aus dem journalistischen Fach, dem Marketing oder aus naturwissenschaftlichen Bereichen. Erste zaghafte Schritte mit den neuen Medien brachte schnell den notwendigen Erfahrungsschatz, um auch über den Quereinstieg schnell zu den Profis zu gehören. Dies ist heute noch ähnlich, obwohl sich viele Berufsbilder an die Herausforderungen angepasst haben. An die große Nachfrage im heutigen Online-Handel gut angepasst ist z. B. der eCommerce-Manager (IHK), aus dem später auch der Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce“ wurde. Wer also schon kaufmännische Grundkenntnis besitzt, kann direkt mit einer Fortbildung seine digitalen Skills erlenen. Wer seine erste Ausbildung startet, macht dies im passenden Ausbildungsberuf und kann durch Weiterbildungen seine Interessen und Neigungen noch stärker einbringen oder auch auf die Nachfrage an Personal optimal reagieren.   

Unternehmen sind oftmals offen für Quereinsteiger

Auch in Unternehmen stellt man sich erst langsam auf die neuen Herausforderungen ein und vermischt viele Tätigkeiten miteinander, obwohl sich die Berufsbilder sonst gut voneinander abgrenzen. So werden im Online-Marketing-Bereich eher analytische und im Social-Media-Bereich eher kommunikative Erfahrungen und Neigungen wichtig sein. Unternehmen suchen aber gerne Personal für digitales Marketing und erwarten dann unendlich viele Skills.  Vielleicht kommt daher auch die Offenheit für Quereinsteiger speziell in diesen Bereichen: Wer nicht gerade in Ausbildung, Studium oder Weiterbildungen eine klare Abgrenzung erfahren hat ist oft bereit, viele verschiedene Tätigkeiten zu übernehmen. Selbst wenn sie mit dem Thema nichts zu tun haben. Für manche Menschen ist es eine Offenbarung, nicht auf einzelne Tätigkeiten festgelegt zu werden und immer Neues zu lernen und zu probieren. Andere möchten lieber spezielle Fähigkeiten vertiefen und dabei verschiedene Aufgaben in einem Team teilen und ganze Abläufe regeln. Grundsätzlich können sich auch Unternehmen bei der Stellenausschreibung gut an den Aus- und Weiterbildungen der IHKs orientieren. Diese Weiterbildungen bilden einen Rahmenplan ab und definieren dadurch die Fähigkeiten der verschiedenen Berufe sowie an welchen Stellen ein Übergang in den Berufen stattfindet. Mit diesem Hintergrund lassen sich Teams bilden und organisieren, weil sich die gelernten Skills auch aus dem Quereinstieg heraus ergeben und abgrenzen lassen.  

Welche Rolle spielen Weiterbildungen beim Quereinstieg in digitale Berufe? Gilt hier: je mehr Weiterbildungen, desto besser?

Digitale Berufe waren in der Anfangszeit oft von selbstmotivierten Menschen geprägt, die sich neugierig auf neue Aufgaben und Fähigkeiten gestürzt haben. Nicht selten mit viel Geduld ausgestattet, sich in neue Herausforderungen einzuarbeiten und viel Neues zu lernen. Bei manchen gab es ein theoretisches Vorwissen, andere fingen bei Null an und sind über die Praxis zu einem neuen Beruf gekommen. Inzwischen gibt es viel mehr Informationsquellen, Lernvideos auf YouTube sowie viele Kurse zu speziellen Themen und qualifizierte Weiterbildungen. In den meisten Fällen wird zunächst ein Grundlagenwissen aufgebaut und im Anschluss lassen sich Themenbereiche vertiefen. So finden auch bei uns zunächst Weiterbildungen für die Grundlagen statt, um diese nach einer Praxiszeit mit einem Fortgeschrittenenkurs, bei uns „Advanced“ genannt, zu vertiefen. In diesem Zuge werden auch die im Grundkurs entwickelten Strategien überprüft und angepasst.

Dabei sollten Weiterbildungen immer tutoriell begleitet werden, was bei reinen Videokursen kaum vorkommt oder von der Auslastung der Person abhängig ist, welche das Video irgendwann einmal zum Selbstlernen konzipiert hat. Gerade wer neu in ein Thema einsteigt läuft sonst schnell Gefahr, falschen Annahmen zu folgen oder praktische Beispiele als eine Art Blaupause übernehmen zu wollen. Erfolgt an dieser Stelle kein Hinweis auf die eigene Thematik oder Branche, festig sich schnell ein anderes Wissensbild von Inhalten, als man es selbst für seine spätere Umsetzung benötigt. Daher ist immer eine zeitnahe und fachliche Betreuung der Lerninhalte notwendig. Zumindest dann, wenn es sich um ein Grundlagenwissen handelt. Später lassen sich mit einigen Erfahrungen auch einzelne Vertiefungen oder sehr globale Themen ohne eine tutorielle Begleitung erlernen, dennoch ist ein Austausch mit anderen sehr wichtig. Daher ist ein Lernen in einer Gruppe immer vorzuziehen, da man auch von Beispielen aus anderen Branchen wunderbar profitieren kann und seine Herangehensweise dabei überprüfen und ggf. auch direkt korrigieren kann. In allen digitalen Berufen wird ein hohes Maß an Weiterentwicklung gefordert, weil sich Themen, Tools und Techniken schnell ändern. 

Erfahrung

Es kann also kaum ein „zu viel“ an Weiterbildungen geben, allerdings sollte man dabei auf Überschneidungen achten. Es bringt wenig, wenn sich Lehrgangsinhalte doppeln oder immer nur Grundlagen behandelt werden, wo eine Vertiefung erforderlich wird. Ebenso bringt es wenig, wenn ein reines Selbstlernen ohne Austausch mit anderen stattfindet, sonst muss die Lernphase im praktischen Versuch stattfinden, was schnell Zeitintensiv sein kann. Daher sollten Weiterbildungen immer einen hohen Praxisanteil vorweisen können und sich am eignen Unternehmen und den Branchenthemen orientieren. Wer sich gerade Neuorientiert und kein aktuelles Unternehmen hat, kann sich dabei am besten am bisherigen Unternehmen orientieren oder schon für ein zukünftiges Unternehmen handeln. Die Herleitung von Beispielen an sog. Musterfirmen führt jedoch oft nur zu sehr pauschalen Ergebnissen, die einen unzureichenden Bezug zur Realität haben.

In Unternehmen ist es immer erforderlich, seine Kenntnisse aus Beruf, Studium und Weiterbildungen nachweisen zu können. Deshalb sollte immer auf bundesweit anerkannte Aus- und Weiterbildung der Hochschulen, Fachschulen, der Industrie- und Handelskammern oder der Handwerkskammern geachtet werden. Wer sich später selbstständig machen möchte, kann damit seine Qualifikation den Auftraggebern nachweisen und sich somit von Mitbewerbern abgrenzen.

Digitales Business Weiterbildungen

Weiterbildung im Digitalen Business

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Wie kann ich neben einer Weiterbildung bereits praktische Erfahrungen sammeln?

Bereits während einer Weiterbildung wird es wichtig sein, schnell erste Beispiele umzusetzen und den praktischen Bezug zum eigenen Unternehmen herstellen zu wollen. Schließlich lernt man nicht nur für sich selbst, sondern möchte dieses Wissen auch schnell umsetzen. Damit lässt sich mehr Anerkennung im Unternehmen gewinnen und die Erweiterung der Aufgaben sowie das Umsetzen von Fachwissen zieht auch ein höheres Gehalt oder andere Vergünstigungen mit sich. Schon der Austausch innerhalb seiner eigenen Lerngruppe und die gemeinsame Bearbeitung und Besprechung von Aufgaben und Herangehensweisen schaffen erste Erfahrungen, welche direkt in die Praxis übertragen werden können. Wer z. B. in seiner Weiterbildung eine Social-Media-Kampagne entwickelt und diese in der Lerngruppe vorstellt, bekommt direktes Feedback und lernt, diese Kommunikation auch mit dem Team und Führungspersonen im Betrieb sicher durchzuführen. Wer hingegen nur für sich selbst lernt, keinen Austausch hat und kein Feedback bekommt, dem fehlen später oft einfache Argumente für sein Handeln und es bleibt eine Unsicherheit zurück.
Noch besser ist es natürlich, bereits während einer Weiterbildung erste Ideen und Konzepte bereits in seinem Unternehmen durchführen zu können. In vielen Fällen lassen sich dazu Testprojekte einrichten oder erste Schritte mit erfahrenden Kollegen umsetzen. Wer gerade nicht in einem Unternehmen beschäftigt ist, kann sich auch im Familien- und Freundeskreis umhören, ob dort jemand eine Testumgebung bereitstellen kann. Wer im Ehrenamt oder einem Verein organisiert ist, kann auch dort nachfragen, ob eine Mitarbeit in der digitalen Entwicklung möglich ist. Dabei sollten zunächst keine großen Projekte selbst umgesetzt werden, sondern kleinere Optimierungen an bestehenden Projekten oder die Überprüfung von Ergebnissen, wie z. B. den vorhandenen Redaktionsplan mit eigenen Ideen für neuen Content zu ergänzen.

Welche Berufsbilder gibt es genau im Digitalen Marketing?

Die Welt der digitalen Berufe ist ein Tummelbecken für Allrounder und Spezialisten, die Übergänge dabei oft fließend und viele Tätigkeiten lassen sich dabei kaum in einem klassischen Berufsbild abbilden. Dies gilt besonders für Freelancer, also Selbständige in diesem Bereich. In den Unternehmen wird zusätzlich noch nach „Junior“ und „Senior“ unterschieden, wobei die einen damit die Dauer der Berufserfahrung darstellen möchten, andere wiederum schlichtweg das Alter der Person ausdrücken, selbst wenn diese erst kürzlich aus einem anderen Beruf heraus ins Unternehmen gewechselt ist. In kleineren Betrieben und auch NGOs wird gerne die „eierlegende Wollmilchsau“ beschäftigt, während in Großunternehmen viele Spezialisten ein Team bilden. Welche Arbeitsweise für einen selbst am besten geeignet ist, lässt sich ausprobieren oder man hat bereits entsprechende Vorerfahrungen aus anderen Bereichen gesammelt. Grob lässt sich sagen: Organisiere ich gerne eine Party von A-Z und möchte dabei alles selbst durchführen, bin ich eher der geborene Allrounder. Kann ich mich andernfalls detailliert mit der Auswahl von Speisen und Getränken beschäftigen, weil ich vielleicht gerne Koche und mir hier die größte Kompetenz zutraue, habe aber kein Problem die sonstige Organisation auch anderen zu überlassen, werde ich eher zu den Spezialisten gehören.  Im Laufe der Tätigkeit kann sich dies natürlich wieder ändern, wenn zum Beispiel jemand als Allrounder im Online Marketing gilt und sich später auf den Bereich Suchmaschinenoptimierung oder Newsletter spezialisiert. Welche Abgrenzungen bestehen zwischen den wichtigsten Bereichen?

Weiterbildungen
Abgrenzung zwischen den Bereichen Online Marketing, Social Media. Online Redaktion und eCommerce

Wie unterscheidet sich die Arbeit in Agenturen von der Arbeit in Unternehmen? Wann in es sinnvoll, als Freelancer oder Selbstständiger in das Business einzusteigen?

Häufig stellt sich die Frage: Soll ein Unternehmen besser Mitarbeiter mit guten Fähigkeiten im digitalen Bereich einstellen oder ist eine Zusammenarbeit mit einer Agentur oder Freelancern die bessere Wahl? Beides hat Vor- und Nachteile. Eigene Mitarbeiter sind für Unternehmen zunehmend schwerer zu finden, denn die Nachfrage ist hoch und es gibt nicht genügend Fachkräfte in diesem Bereich. Dennoch ist es immer eine gute Wahl, zumindest für jeden Bereich der Digitalisierung entsprechende Kenntnisse im Unternehmen selbst zu besitzen. Damit lassen sich die Projekte an Agenturen delegieren und bieten quasi eine Schnittstelle in der Kommunikation. Dieser Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Wer nicht selbst aus dem Unternehmen kommt, benötigt viel Zeit, um Struktur und Kultur zu lernen, sodass es schnell zu (kleinen) Missverständnissen kommen kann. Ähnliches gilt in der Zusammenarbeit mit Freelancern. Vor allem, wenn sie viele verschiedene Kunden betreuen, braucht es Zeit, um neue Aufgaben optimal umzusetzen. Hierfür ist viel Austausch und eine gute Projektkoordination nötig. Diese sollte von Mitarbeitern mit entsprechenden Fachkenntnissen im Thema umgesetzt werden. Wenn als Beispiel für einen Social-Media-Content hochwertige Fotos oder Videos fehlen, kann dies gut an Freelancer oder eine Agentur ausgelagert werden. Dazu muss vorab klar sein, welches Material in welcher Zeit benötigt wird und welche Anforderungen daran gelten. Das können externe Personen nicht wissen und eine Schnittstelle ins Unternehmen sowie Einblicke in die Content-Planung oder ein gutes Briefing sind daher sehr wichtig.

Fazit

Digitale Berufe bilden viele Möglichkeiten und stellen einige Herausforderungen. Sie sind gefragt wie nie und genießen eine hohe Nachfrage. Wer in das Thema neu einsteigen will, dem bieten sich viele Chancen in einem spannenden Umfeld. Zunächst sollten aber eigene Erfahrungen und Interessen bewertet werden, damit der Einstieg in das richtige Thema gelingt. Vorerfahrungen mitzunehmen kann genauso wichtig sein, wie sich unbedarft in ganz neue Themen zu stürzen. Dabei helfen gezielte Aus- und Weiterbildungen, egal ob zum Beginn eines Berufslebens erfolgt oder als Quereinstieg genutzt wird.

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